Spülbohrung

Spülbohr­verfahren

Beim Spülbohrverfahren wird ein Spülmedium – bestehend aus Wasser und speziellen Spülungszusätzen – eingesetzt, um das gelöste Erdreich effizient aus dem Bohrkanal auszutragen.
Der Bohrkopf ist mit einem Ortungssender ausgestattet, der eine präzise Bestimmung von Lage und Tiefe ermöglicht. So kann der Bohrverlauf exakt gesteuert und der Bohrkopf gezielt in die gewünschte Position (horizontal wie vertikal) gelenkt werden.
Der gesamte Bohrverlauf wird protokolliert. Das Bohrprotokoll wird im Anschluss dem Kunden zur Verfügung gestellt.

Raupen­bohranlage

Bei diesem Bohrverfahren erfolgt der Start der Bohrung an der Oberfläche. Eine Start- und Zielgrube wird ausschließlich für die ausgetragene Spülflüssigkeit benötigt.

Durch Umbau auf einen speziellen Rollmeißel können auch gesteuerte Bohrungen in Fels (Bodenklasse 6-7) durchgeführt werden.

Vorteile

Technische Daten

Vorteile

Technische Daten

Gruben­bohranlage

Hierbei wird eine Start- und Zielgrube in gewünschter Tiefe mittels Bagger ausgehoben. Die Maschine wird darin installiert und die Bohrung im gewünschten Durchmesser durchgeführt.

Ein wesentlicher Vorteil dieser Anlage ist, dass man auch in rein horizontaler Lage lenkbare Pilotbohrungen mit Ortung, anschließender Aufweitung und Rohreinzug durchführen kann. Herkömmliche Anlagen benötigen dafür eine längere Bohr- und Eintauchstrecke.

Ein weiterer Vorteil dabei ist der geringe Platzbedarf der Anlage, die sich hervorragend in beengten Situationen auszeichnet (städtischer Bereich – Grubengröße L2,2m x B1,60m). Die Bohranlage eignet sich außerdem hervorragend für grabenlose Haus- und Schachtanschlüsse.